Möglichkeitsräume: Stadt & Identität

Geschrieben von Dr. Matthias Stippich am 22.01.2018

Wir durften auf Einladung an einem städtebaulichen Realisierungswettbewerb im bayrischen Bad Heilbrunn teilnehmen. Auch wenn wir mit unserem Beitrag leider nicht nicht zur Realisierung kommen, so halten wir den Ansatz doch für bemerkenswert:

 

Bad Heilbrunn ist eine ehemalige Bädergemeinde in der Nähe des Starnberger Sees. Der Entwicklungsdruck wächst und die Gemeinde erfährt einen grundlegenden Strukturwandel. Mitten in dieser Entwicklung werden zwei zentrale Großgrundstücke frei und stehen für eine Bebauung zur Verfügung. Aber wie soll diese aussehen?

Wir sind der Meinung daß Stadt und Architektur immer das Abbild ihrer Produktionsbedingungen sind. Sie sind die Raum gewordene Identität. Da diese Identität im Falle Bad Heilbrunns jedoch unklar ist und sich in einer Transformationsphase befindet, halten wir es für falsch eine konkrete Bebauung zu empfehlen. Stattdessen schlagen wir Entwicklungszonen und einen Prozess vor, um dieser Transformation räumlich gerecht zu werden.

Nun ist die Negation der gestellten Aufgabe und der abstrakte Vorschlag eines Prozesses leider nichts, was die Herzen einer Wettbewerbsjury im ländlichen Raum gewinnt. Wir brauchten daher eine Veranschaulichung als spekulative Vorwegnahme des Prozessergebnisses: ein Szenario. Das Szenario zeigt auf was alles möglich wäre und wo die Leitlinien und Grenzen einer Entwicklung liegen.

 

Echomar_Prozess_1

Echomar_Prozess_2

Echomar_Konzept_1

Echomar_Konzept_2

Echomar_Schwarzplan

Echomar_Lageplan_1

 

Echomar_Plan_1

 

Posted on 22. Januar 2018 in Allgemein

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About the Author

Matthias liebt komplexe Zusammenhänge und innovative Konzepte. Seine Aufgabe ist die strategische Entwicklung von Echomar und die Vernetzung zur universitären Forschung und Lehre. Er interpretiert sowohl in der Stadtentwicklung wie auch im architektonischen Entwurf traditionelle Elemente radikal neu.
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